ROLAND EGGERT Heilpraktiker · Naturheilkunde

Pflanzenheilkunde

 

Die Pflanzenheilkunde gehört mit zu den ältesten Therapieformen. Sie ist kulturübergreifend auf allen Erdteilen anzutreffen und gehört zu den großen und altbewährten Säulen der Naturheilkunde. Es kommen ganze Pflanzen oder nur Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Rinden, Wurzeln) zur Anwendung. Diese werden als Kräutertees, Säfte, Tinkturen, Extrakte, Pulver etc. angewendet.

 

Pflanzliche Mittel sind heute größtenteils in Form von fertigen Mischungen als Tee, Tropfen, Tabletten, Salben, Tinkturen und Öl verfügbar. Durch eine individuell auf das Beschwerdebild abgestimmte Rezeptur aus verschiedenen Kräutern kann häufig ein noch besserer Heilerfolg erzielt werden.

 

Es gibt Pflanzen mit einer stärkeren oder sanfteren Heilwirkung. In aller Regel zeichnen sie sich  durch ihre gute Verträglichkeit aus. Das heißt jedoch nicht, dass sie grundsätzlich unschädlich oder harmlos sind. Selbst die klassischen Mittel wie Kamille, Pfefferminze oder Brennnessel, die bei vielen Krankheitsbildern eine gute Heilwirkung haben, sollen nicht ständig eingenommen werden.

 

Richtig eingesetzt gehören Heilpflanzen zu den sichersten und effektivsten Arzneien, über die wir heute verfügen. Zwar wirken Heilpflanzen in der Regel sanfter bzw. langsamer als chemisch hergestellte Arzneimittel, dafür wirken sie aber nachhaltiger und haben in der Regel weniger Nebenwirkungen.

 

Das Anwendungsspektrum der Pflanzenheilkunde ist groß. Es erstreckt sich, um nur einige zu nennen, von Stoffwechselstörungen über Magen- und Darmerkrankungen, Leber- und Gallenleiden, Hauterkrankungen, Rheuma, Augenleiden bis hin zu Herz-, Nieren- und Blasenerkrankungen.